Homöopathische Arztpraxis

Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

TCM

TCM versteht den Menschen als ein energetisches Gefüge. Das "energetische Potential", welches die Chinesen Qi nennen, durchdringt den Körper wie Flüsse und Seen eine Landschaft durchströmen. Nach der Erfahrung der alten Ärzte fließt dieses Qi auf definierten Bahnen (Meridiane). Diese Bahnen leiten das Qi durch den Körper.

Akupunktur

Zugang zum energetischen Fließsystem erlauben "Öffnungen" in der Haut, die als Akupunkturpunkte bezeichnet werden. Vor über 2000 Jahren wurde schon beschrieben, dass eine Einflussnahme auf das Qi durch Einwirken von außen möglich ist. Akupunktur, das Stechen mit der Metallnadel (lat. acus = Nadel, pungere = stechen), ist die geläufigste Form der Einflussnahme. Ziel der Behandlung ist, das Qi in seinem Wegesystem zu erreichen und zum Fließen zu bringen, Blockaden zu lösen, den Qi-Fluss zu kräftigen oder krankhaftes Qi aus dem Körper herauszuleiten. Denn Schmerzen werden, so die Lehre, dadurch erzeugt, dass der Fluss des Qi unterbrochen oder gestört ist.

Obwohl der Ursprung der TCM und Akupunkturkunst in China liegt, hat sie sich durch die zunehmende Anwendung in den westlichen Ländern, v. a. auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien weiterentwickelt. Praktische Erkenntnisse aus dem Westen sind teilweise auch wieder in die chinesische Akupunkturpraxis „zurückgeflossen“.
Auch wird die Akupunktur hier teilweise anders praktiziert als in China , z. B. mit einer geringeren Reizstärke, dh. weniger und dünneren Nadeln pro Sitzung und evtl auch selteneren Sitzungen.

Bei welchen Krankheiten wenden wir Akupunktur an?

Außer der Stimulation der Akupunkturpunkte mit der Nadel gibt es auch die Möglichkeit sie mit einem Lasergerät zu stimulieren. Die Wirkung ist weniger stark als bei der Nadelstimulation. Wir wenden sie an, wenn wir Kinder akupunktieren, z. B. bei Migräne, beim muskulären Schiefhals des Kindes und anderen Beschwerden des Bewegungsapparates. Bei besonders schmerzempfindlichen Erwachsenen, bei Patienten mit niedriger Energielage oder Nadelangst kann man durch Einsatz des Akupunkturlasers Nadeln einsparen (oder auch ganz vermeiden), indem man nur die wichtigsten (oder gar keine)  Punkte nadelt und ein paar andere Punkte unterstützend lasert.