Homöopathische Arztpraxis

Unser psychotherapeutisches Vorgehen

bei der Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenentherapie

Die Ärztliche Akademie zur Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in München ist unser beider ehemaliges Ausbildungsinstitut.

Dies ist im deutschsprachigen Raum das namhafteste und größte Institut zur Ausbildung in tiefenpsychologischer Psychotherapie und bildet vorwiegend Kinderpsychiater_innen und Kinderärzt_innen aus.

Wie der Name implementiert ist die Ausbildung  schwerpunktmäßig auf Kinder und Jugendlichentherapie ausgerichtet, die Ausbildung  und Prüfung zur Zusatzbezeichnung Psychotherapie bei der Ärztekammer qualifiziert jedoch auch zur Behandlung von Erwachsenen.

Das es in der Regel nicht erfolgversprechend ist, ein Symptom „wegzutherapieren“, ohne die Ursachen dafür gefunden zu haben,  versucht der tiefenpsychologisch arbeitende Therapeut zusammen mit dem Patienten eben diese zunächst meist unbewusste(n) Ursachen von psychischen Beschwerden zu erkennen und zu  bearbeiten.

Wie die meisten Therapeuten verwenden wir jedoch im Verlauf unserer Therapien auch Ansätze anderer Richtungen, vor allem der kognitiven Verhaltenstherapie, der systemischen Psychotherapie und der Logotherapie.

Bei der Arbeit mit Kindern ist ein 3:1 Rhythmus der Terminverteilung Patiententermine/Elterntermine üblich, das heißt von vier Terminen findet einer mit den Eltern statt (ohne Kind).

Kinder können über ihre Probleme oftmals nicht direkt sprechen. Sie drücken ihre Gefühlslage und die Themen, die sie beschäftigen und belasten jedoch in Spielsituationen, Geschichten, Rollenspielen und Bildern aus. Entsprechend arbeiten wir als Kindertherapeuten. In unserem Therapiezimmer befindet sich unter anderem eine Therapiesandspielkasten (sog Sandspieltherapie) und reichlich spezielles Spielmaterial.

Eine andere Methode, die sich mit Kindern, aber auch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr bewährt, ist die sogenannte Katathym Imagniative Psychotherapie (KIP, früher: Katathymes Bilderleben), bei der es um Phantasiebilder und Phantasiereisen geht, in denen sich sehr deutlich die jeweilige Lebenssituation des Patienten darstellt und für Patient und Therapeut deutlicher erschließt.

Die meisten Kinder und Jugendlichen kommen gerne zu den Sitzungen. Ängste der Eltern, dass das Therapie-Setting einer Kinderpsychotherapie die Kinder ängstigen oder zusätzlich traumatisieren könnte, sind unbegründet und erklären sich dadurch, dass Erwachsene von Kindertherapie häufig ganz falsche Vorstellungen haben.

Bei  welchen Beschwerden und Erkrankungen kommt Kinderpsychotherapie in Frage?

Angsterkrankungen, Panikstörungen

Kindliche Depressionen und Anpassungsstörungen (an geänderte Lebensumstände)

Psychosomatische Erkrankungen (zB psychosomatische Bauch oder Kopfschmerzen)

Essstörungen

Traumatische Ereignisse (zB schwere Erkrankung eines Elternteils, Tod eines Elternteils,

Unfälle oder andere Schicksalsschläge, einschließlich eigene körperliche Erkrankungen)

Zwangsstörungen

Persönlichkeitsstörungen und ADHS (in Kombination mit anderen Maßnahmen)

Bei welchen Beschwerden kommt Jugendlichen und Adoleszententherapie in Frage?

Im wesentlichen bei den gleichen Erkrankungen, wie im Kindesalter.

Der Schwerpunkt in diesem Alter liegt auf der Ablösungsproblematik. Jugendliche und Adoleszenten sind keine Kinder mehr und noch keine selbstständigen, sich selbst versorgenden Erwachsenen. Dieser Übergang bringt spezifische Probleme mit sich, oft begleitet von Konflikten mit dem Elternhaus und eigenen (Versagens-, Prüfungs-) Ängsten.

Depressionen

 

Bei welchen Beschwerden kommt Erwachsenentherapie in Frage?

Die meisten Erwachsenen kommen wegen Angsterkrankungen, Depressionen oder Anpassungsstörungen (an geänderte Lebensverhältnisse) zu uns. Auch Partnerprobleme oder Trennungen, sowie Interpersonelle Probleme zB am Arbeitsplatz  können Anlass für eine Psychotherapie sein.