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Homöopathische Arztpraxis

Unser psychotherapeutisches Vorgehen

bei der Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenentherapie

VDie Ärztliche Akademie zur Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in München ist das im deutschsprachigen Rau namhafteste und größte Institut zur Ausbildung von Fachärzten in tiefenpsychologischer Psychotherapie.

Die Ausbildung ist schwerpunktmäßig auf die Kinder und Jugendlichentherapie ausgerichtet, jedoch qualifiziert die Ausbildung, Prüfung und Zusatzbezeichnung Psychotherapie der Landesärztekamer auch zur Behandlung von Erwachsenen.

In der tiefenpsychologischen Therapie versuchen Therapeut und Patient bisher nicht verstandene Ursachen für die psychischen Probleme aufzudecken, die damit verbundenen Gefühle zu sehen und (wenn möglich) gehen zu lassen, bessere Strategien zu entwicklen und praktische Verbesserungen im Alltag zu erreichen. Hierbei kommen auch Ansätze anderer Therapierichtungen zum Einsatz, speziell der kognitiven Verhaltenstherapie, der systemischen Psychotherapie und der Logotherapie nach Viktor E. Frankl.

Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein engmaschiges Arbeiten auch mit den Eltern üblich (und auch vorgeschrieben). In der Regel bedeutet das eine Terminverteilung Patiententermine/Elterntermine  von 3:1 oder 4:.1. Die Elterntermine finden ohne das Kind statt. Bei getrennten Eltern werden je nach Situation eigene Termine mit je einem Elternteil (seltener auch gemeinsame Termine) vereinbart.

Im Gegensatz zu Jugendlichen können Kinder über ihre Probleme oftmals nicht direkt sprechen. Sie drücken ihre Gefühlslage und die Themen, die sie beschäftigen und belasten jedoch in Spielsituationen, Geschichten, Rollenspielen und Bildern aus. Entsprechend arbeiten wir als Kindertherapeuten. 

Die meisten Kinder und Jugendlichen kommen sehr gerne zu den Sitzungen. Ängste der Eltern, dass das Therapie-Setting einer Kinderpsychotherapie die Kinder zusätzlich ängstigen oder  traumatisieren könnte, sind unbegründet und erklären sich dadurch, dass Erwachsene von Kindertherapie häufig falsche Vorstellungen, bzw. generelle Vorbehalte gegen psychotherapeutisches Arbeiten haben.

Bei  welchen Beschwerden und Erkrankungen kommt Kinderpsychotherapie in Frage?

Angsterkrankungen, Panikstörungen

Kindliche Depressionen und Anpassungsstörungen (an geänderte Lebensumstände)

Psychosomatische Erkrankungen (zB psychosomatische Bauch oder Kopfschmerzen)

Essstörungen

Traumatische Ereignisse (zB schwere Erkrankung eines Elternteils, Tod eines Elternteils,

Unfälle oder andere Schicksalsschläge, einschließlich eigener körperliche Erkrankungen)

Zwangsstörungen (die oft sehr langwierig zu behandeln sind)

Persönlichkeitsstörungen, speziell die Borderline Persönlichkeitsstörung 

 

Bei welchen Beschwerden kommt Jugendlichen und Adoleszententherapie in Frage?

Im wesentlichen bei den gleichen Erkrankungen, wie im Kindesalter.

Vorherschend sind in dieser Altersgruppe Essstörungen verschiedener Art (Anorexie, Bulimie, Bingeeating oder andere), Depressionen, Angsterkrankungen und selbstverletzendes Verhalten (Ritzen), auch Borderline-Persönlichkeitsstörungen, auch Mischbilder.

Der thematische Schwerpunkt in diesem Alter liegt auf der Ablösungsproblematik vom Elternhaus. Jugendliche und Adoleszenten sind keine Kinder mehr und doch keine selbstständigen, sich selbst versorgenden Erwachsenen. Dieser Übergang bringt spezifische Probleme mit sich, oft begleitet von Konflikten mit dem Elternhaus und eigenen (Versagens-, Prüfungs-) Ängsten und Depressionen

 

Bei welchen Beschwerden kommt Erwachsenentherapie in Frage?

Die meisten Erwachsenen kommen wegen Angsterkrankungen, Depressionen oder Anpassungsstörungen (an geänderte Lebensverhältnisse) zu uns. Auch Partnerprobleme oder Trennungen, sowie Interpersonelle Probleme zB am Arbeitsplatz  können Anlass für eine Psychotherapie sein.